Frankreich: E-Commerce im Zeichen Europas

Drittgrößtes Land, drittstärkster E-Commerce- und Paketmarkt: Frankreich spielt eine besondere Rolle in der Geschichte Europas und hat als Gründungsmitglied wesentlich zur Entstehung der EU beigetragen. Europaweit unterwegs sind die Franzosen auch beim Online-Shopping. Dem boomenden E-Commerce begegnet GLS France mit neuen Lösungen. 

Schuhe aus Italien oder die Bohrmaschine aus Deutschland? Alles kein Problem. Mit einem Klick ist alles erledigt, der E-Commerce kennt keine Grenzen. Und die Franzosen nutzen die Möglichkeiten wie kaum ein anderes Land.

 

Französische Online-Shops verschicken ihre Waren vor allem an die belgischen Nachbarn, aber auch an deutsche und britische Empfänger. Französische Shopper hingegen bestellen gerne in Belgien, Italien oder Deutschland.* Ein gelebtes Europa!

 

Grenzenlose Pakete


Dank des starken europäischen GLS-Netzes ist auch GLS France gut mit den Nachbarländern verbunden. „Wir verzeichnen vor allem Pakete von und nach Belgien, Deutschland und die Niederlande“, erklärt Klaus Schädle, Group Area Managing Director, der für die Landesgesellschaften in Frankreich, Italien, Österreich und Irland verantwortlich ist.

 

Dafür ist eine gute grenzüberschreitende Linehaul-Planung wichtig. Bei GLS France kümmert sich ein erfahrenes Team um die Ausarbeitung und analysiert täglich zahlreiche Daten – für einen reibungslosen Austausch der Pakete auf nationaler und europäischer Ebene.

Ausgezeichnete Lösung


GLS France hat sich auf den wachsenden E-Commerce mit den Bedürfnissen von Versendern wie auch Privatempfängern eingestellt – und hat im vergangenen Jahr die WebApp „GLS Route“ eingeführt. Sie vereinfacht die Kommunikation zwischen Zustellfahrern und Empfängern. So erhält der Zustellfahrer alle Zustellinformationen auf seinem Smartphone.

 

Ein Klick reicht, um den Empfänger via Anruf oder SMS zu kontaktieren und über die Ankunft seines Paketes zu informieren. Für diese Lösung hat GLS France den Logistikinnovationspreis der Trophées E-Commerce erhalten. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, vor allem weil unsere Mitarbeiter mit großem Einsatz an der Entwicklung gearbeitet haben“, sagt Klaus Schädle.

 

Grün in der Stadt


Zusätzlich testet GLS France seit April einen neuen Premiumservice für Privatempfänger. In einigen Pariser Südbezirken können sie sich gegen einen Aufpreis am Tag der geplanten Lieferung kurzfristig für eine Abendzustellung bis 22 Uhr entscheiden. In Zusammenarbeit mit dem Start-up Tousfacteurs werden die Pakete dann umweltfreundlich per Rad zugestellt.

 

„Empfänger können die Zustellung so noch stärker nach ihren Wünschen gestalten. Das führt zu einer hohen Zustellquote beim ersten Versuch“, erklärt Klaus Schädle. „Gleichzeitig begegnen wir so auch den wachsenden Herausforderungen der City-Logistik, umfahren Staus und tragen zur Reduzierung der CO2-Belastung bei.“

 

 

* wik CONSULT: Development of Cross-border E-commerce through Parcel Delivery; 2019, Studie im Auftrag der EU-Kommission (https://publications.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/3fd47ff1-574d-11e9-a8ed-01aa75ed71a1/language-en)

Der E-Commerce floriert sowohl grenzüberschreitend als auch innerhalb Frankreichs. Gemeinsam mit Großbritannien und Deutschland macht die Republik zwei Drittel des gesamten E-Commerce-Umsatzes in Europa aus*. Laut des französischen E-Commerce-Verbandes Fevad haben die Franzosen 2018 92,6 Milliarden Euro ausgegeben – eine Steigerung der Einkäufe von 20,5 Prozent zum Vorjahr. Und der Wachstumstrend ist ungebrochen: 2019 soll die 100-Milliarden-Euro-Marke gebrochen werden.

GLS in Frankreich

 

  • 1979 wurde in Toulouse das GLS-Vorgängerunternehmen Boy Courses gegründet, 1993 in Extand umbenannt.

 

  • Seit 2003 firmiert das Unternehmen unter dem Namen GLS France.

 

  • Täglich verbinden rund 400 Linehauls 11 Hubs und 83 Depots miteinander.

 

  • Privatempfänger können ihre Pakete bei ca. 6.000 ParcelShops von Mondial Relay versenden und abholen.

 

 

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