Das Zustellfahrzeug im Wandel der Zeit

Von der Pferdekutsche bis zum eScooter: Mit dem Zeitalter der Industrialisierung hat auch in der Paketlogistik ein rasanter technischer Fortschritt begonnen, der sich bis heute fortsetzt. Ein kleiner Rückblick auf Zustellfahrzeuge aus mehr als hundert Jahren KEP-Geschichte.

Seit dem 17. Jahrhundert ergänzten oder ersetzten Postkutschen die zuvor verbreitete Botenpost zu Fuß und zu Pferde. Ein entscheidender Vorteil der Pferdewagen war, dass sie auch Personen und größere Postsendungen befördern konnten. Als wichtigstes Transportmittel für Briefe und Pakete behauptete sich die Postkutsche bis in das frühe 20. Jahrhundert.

Das Jahr 1886 gilt aufgrund der Erfindung des „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“ als das Geburtsjahr des modernen Automobils. Schon bald löste es die Pferdefuhrwerke mit seiner höheren Geschwindigkeit und Reichweite in nahezu allen Bereichen ab – so auch im Postwesen.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden die ersten Kleintransporter im modernen Sinne. Ihre geschlossene Bauweise schützte Pakete und Zustellfahrer noch besser vor Wind und Wetter. Im großen Laderaum fanden mehr Pakete Platz als je zuvor.

Die aktuellen Transporter-Modelle folgen noch immer demselben Prinzip wie die ersten modernen Lieferwagen. In den Bereichen Technik, Ausstattung und Design wurden sie hingegen konsequent weiterentwickelt: Sie bieten mehr Komfort für den Zustellfahrer, laufen effizienter und umweltverträglicher.

Die wohl größte Neuerung der letzten einhundert Jahre: Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ergänzen seit dem Anfang des 21. Jahrhunderts die Flotten der Paketdienstleister. GLS setzt für viele Touren auf elektrisch betriebene Vans, Fahrräder und Scooter. Insbesondere in der City-Logistik helfen moderne Zustellkonzepte, die Umwelt und den Verkehr zu entlasten.

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